Ernährung

Wir wissen bei sehr vielen Tieren, was deren Artgerechte Ernährung ist. Aber was ist eigentlich die Artgerechte Ernährung des Menschen? Die Antwort mag überraschen: Er ist eigentlich Vegetarier. Wenn man sich in die Lage eines Menschen vor der Zivilisation zurückversetzt ist das auch nicht weiter verwunderlich. Es ist einfacher nämlich, Früchte vom Baum zu pflücken, als einem Hasen nachzujagen. Die Jagd hat es sicherlich auch gegeben, war aber eher in Zeiten der Nahrungknappheit wie langen Wintern oder Dürreperioden ein Notnagel. Die Zivilisation, vor allem mit ihren vielen industriell verarbeiteten Produkten, hat sich hierbei weit von dem entfernt, auf das unser Körper eigentlich eingestellt ist. In der Geschichte spielt diese kurze Zeit die Rolle eines Augenzwinkerns. Unser Stoffwechsel hat sich dabei noch nicht anpassen können und wird es aufgrund der Gehaltlosigkeit der meisten industriellen Nahrungsmittel auch nie tun.

Zu diesem Thema gibt es hier ein schönes Interview mit Dr. Johan Schnitzer, eigentlich Zahnarzt. Als er in seiner beruflichen Anfangszeit aber entdeckte, dass die Ernährung einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit der Zähne hatte, war bald klar, dass dies nicht nur für die Zähne gilt:

Neben der richtigen Auswahl ist es wichtig, dass man möglichst frische Dinge zu sich nimmt, da dort noch viel Biophotonik sprich Vitalität drin ist. Ideal direkt gepflückt und gleich vernascht. Zur eigenen Fortbildung, was man alles in der freien Natur essen kann gibt es hier z.B. eine schöne Zusammenfassung (bzw. Bücher): http://www.simply-wild.de .

Wenn man Gemüse gart, dann nur so kurz wie möglich. Ein echtes Wunderding unter dem Gemüse ist rote Beete.

Zusammenstellung: Man kann leicht die Regel verinnerlichen, dass man Rohkost Obst, Gemüse und Salate essen soll, so viel möglich kohlenhydrathaltiges so viel wie nötig. Getreide und Zucker sind mit Vorsicht zu genießen, da der Körper viel Insulin produzieren muss um sie zu verarbeiten viel Insulin bedeutet Stress (deshalb sind wir auch immer müde nach einem solchen Essen). Wer viel Kohlenhydrate braucht, weil er sich körperlich anstrengt, findet sie ideal in Buchweizen oder Hirse, Grünkern oder Quinoa. Auch Linsen oder Erbsen liefern viel. Unsere gängigen Kohlenhydrate in Kartoffeln, Weizenprodukten und Reis sind nicht optimal. Ergänzend kann ich alle Arten von Nüssen empfehlen da ist sehr viel gutes drin (Erdnüsse sind keine, werden aber gerne zum Verlängern beigemischt).

Neben schlechten Kohlenhydraten in Süßigkeiten oder gesüßten Getränken (Gefahr von Diabetes und Gewichtzunahme und unkontrolliertem Hungergefühl) gibt noch ein paar wirkliche Fallen, die krank machen:

Schlechte Fette: Die meisten billigen Öle und Fette sind zerstört. D.h. die Molekülstruktur ist durch zu viel Hitze im Herstellungsprozess so umgewandelt, dass sie unser Körper nicht nur nicht aufnehmen kann, sondern auch schier nicht mehr los wird. Dabei darf man sich beispielsweise nicht von dem Ausdruck “kalt gepresst” irreführen lassen. Das einzige, auf das man sich wirklich noch einigermaßen verlassen kann ist der Ausdruck “nativ” auf der Ölflasche. Dann ist es weiter wichtig, dass es eine dunkle Glasflasche ist, denn Licht zerstört sehr schnell die wertvollen Bestandteile.

Hier gilt wie auch sonst: Möglichst nah an der Natur bleiben und die industriellen Herstellungsprozesse meiden. Das reduziert sich dann recht schnell auf native Öle wie natives Olivenöl.

Was in der Herstellung für die Öle schlecht ist gilt natürlich auch für die weitere Zubereitung zu Hause: Wenn das Öl ordentlich heiß gemacht wird wie beim Braten in der Pfanne, wird das Öl zerstört und es ist wieder schlecht für den Körper. Warum eigentlich? Weil sich diese Fette im Blutkreislaufsystem an lagern und zu diesen recht verbreiteten Krankheiten wie Herzversagen oder Hirnschlag… führen können. Generell reagiert der Körper schnell mit Endzündungen auf Stoffe, die er anders nicht los wird.

tierische Proteine: Tierische Proteine sind ähnlich schwer verwendbar für den Körper, wie schlechte Fette. Mal ganz abgesehen von dem was wir den Tieren typischerweise antun und was auch in dem Fleisch an stofflichem und geistlichem Stress und Angst drin steckt und sich auf uns überträgt, scheint es auch generell nach den Studien bzw. Forschungen rein körperlich nicht gut zu sein und ist unter anderem Auslöser von Allergien und Diabetis. Jedenfalls merke ich sebst, dass ich mich sehr viel leichter fühle, wenn ich wenig bis gar kein Fleisch, Käse, Milch, Ei etc. esse und mir fehlt auch nichts wirklich. Das ist alles erst mal nur in unserem Kopf, dass wir das brauchen und wollen. Hier ein Vorreiter, der auf diesem Gebiet geforscht hat: http://de.wikipedia.org/wiki/T._Colin_Campbell

Man kann auch zu einer ausgewogenen Ernährung kommen, indem man den Säuren- und Basenhaushalt durch die Nahrungsaufnahme berücksichtigt – was aber eher wie eine andere Sicht auf die Dinge ist und nicht zwangsläufig zum gleichen Ergebnis führt wie eine bewusste vegane Ernährung.

Und hier noch ein Link zu Herrn Dahlke, den ich sehr schätze und bei dem Ihr einiges von dem hier beschriebenen wieder findet: http://dahlke.at/veroeffentlichungen/artikel/kolumne/august_2011.php nebenbei habe ich ja unten auch schon mal einen Link gepostet mit einem Vortrag von ihm zum Thema Polarität etc.

Hier ist ein lustiger Beitrag vom Alpenparlament zum Thema schlechte Fette:

 

 

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